Pressemitteilungen | News

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  • Kunststoffe aus Polycarbonat sind wegen ihrer Vielseitigkeit und hohen Qualität begehrte Werkstoffe in der Industrie. Aber das Recycling der Kunststoffabfälle stößt derzeit noch an Grenzen, denn mechanische Recyclingverfahren generieren nicht für alle Anwendungen ausreichende Recyclat-Qualitäten. Fraunhofer-Forschende haben gemeinsam mit dem Chemieunternehmen Covestro Deutschland AG eine Methode entwickelt, mit der sich die Ausgangstoffe der Polycarbonate zurückgewinnen lassen: In der katalytischen Pyrolyse, dem kontrollierten Erhitzen unter Sauerstoffausschluss, zerfallen die Plastikabfälle in ihre Bestandteile. Hersteller nutzen die Rohstoffe für die Herstellung neuer Kunststoffe.

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  • © Fraunhofer IKTS

    Im Projekt »MoLIBity« erarbeitet ein Konsortium unter Beteiligung des Fraunhofer IKTS praxistaugliche Konzepte, um Lithium aus Batterien zurückzugewinnen. Hierfür vereinen die Projektpartner Erkenntnisse aus Chemie, Materialwissenschaften, Prozessoptimierung, Ökobilanzierung sowie Abfallverwertung. Das Fraunhofer IKTS bringt sein Know-how bei der Validierung des Recyclingprozesses ein.

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  • Pilotprojekt auf Offshore-Plattform / 2024

    Überwachungssystem für Druckbehälter erfolgreich installiert

    News / 30. April 2024

    Erstmals wurde ein neuartiges Überwachungssystem für Druckbehälter auf einer Offshore-Plattform installiert. Auf Snorre A testet der Energieversorger Equinor vor der norwegischen Küste das neuartige Sensorsystem zur berührungslosen Füllstandsmessung in Offshore-Separatoren mittels geführter Ultraschallwellen. Die Technologie wurde am Fraunhofer IKTS entwickelt und wird von der IKTS-Ausgründung Nicoustic AS vertrieben.

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  • Internationale Partnerschaft / 2024

    Fraunhofer baut Kooperation mit Korea aus

    News / 24. April 2024

    Gemeinsam technologische Innovationen in den Bereichen Batteriezell- und Halbleitertechnologie schneller voranbringen. Das ist das Ziel eines groß angelegten internationalen Kooperationsprogramms, finanziert vom koreanischen Ministerium für Handel, Industrie und Energie (MOTIE). Partner in Deutschland ist die Fraunhofer-Gesellschaft mit acht ihrer Institute. Das Fraunhofer IKTS ist hier federführend beteiligt. Am Mittwoch wurde die Zusammenarbeit mit einem »Letter of Agreement« und der Eröffnung einer Koordinationstelle (»Coor-dination Office«) besiegelt.

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  • Meilenstein für Joint Venture zur Natrium-Festkörperbatterie / 2024

    Überzeugende Machbarkeitsstudie bestätigt Potenzial von CERENERGY®

    News / 27. März 2024

    © Altech Batteries Ltd.

    Altech Batteries GmbH, ein Joint Venture des Fraunhofer IKTS und der ALTECH Group, hat mit der Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie für das gemeinsame CERENERGY®-Projekt einen wichtigen Meilenstein erreicht. Die Studie unterstreicht das große wirtschaftliche Potenzial der Technologie, die mit Natrium-Festkörperbatterien eine nachhaltige Energiespeicherlösung, insbesondere für Netzbetreiber, bietet. Geplant ist eine Batteriefabrik in Schwarze Pumpe (Sachsen) mit einer jährlichen Kapazität von 120 Batterie-Containern mit einer Leistung von jeweils 1 MWh, den sogenannten »GridPacks«.

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  • © Fraunhofer IKTS

    Im BMBF-Verbundprojekt »BALU« entwickelt ein Konsortium aus Forschungseinrichtungen und spezialisierten Industrieunternehmen die Aluminium-Graphit-Dual-Ionen-Batterie (AGDIB) weiter. Das Projekt verfolgt das ehrgeizige Ziel, die Herstellung der AGDIB-Zellen vom Labormaßstab auf industriekompatible Produktionsbedingungen zu übertragen. Beim Transfer der neuen Batterietechnologie spielen dabei ausdrücklich ökologische Überlegungen, wie z. B. der Verzicht auf kritische Rohstoffe, die umweltverträgliche Herstellung und eine spätere Wiederverwertung eine Rolle. Das Fraunhofer IKTS bringt sein Know-how bei der Zell- und Prozessentwicklung ein.

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  • Gegen das Vereisen von Wärmepumpen

    News / 19. März 2024

    Gerade im Winter kann es zu Vereisungen an Wärmepumpen kommen, was deren Energieeffizienz stark minimiert. Dem wollen die Partner im jüngst gestarteten BMWK-Projekt PIEZOdevICE begegnen, indem sie Strategien entwickeln, die den energetischen Mehraufwand zum Abtauen minimieren und so den COP-Wert (Coefficient of Performance) der Wärmepumpe steigern.

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  • © Fraunhofer IKTS

    Das Fraunhofer IKTS und das Korea Evaluation Institute of Industrial Technology (KEIT) arbeiten ab Februar 2024 bei der Gestaltung industrieller Technologieprojekte in Dresden unter einem Dach zusammen. Am IKTS-Standort in Dresden-Klotzsche entsteht das Germany-Korea Technology Cooperation Center for Global Value Chains, welches koreanische Unternehmen und deutsche Forschende zusammenbringt. Die feierliche Eröffnung fand am 20. Februar 2024 im Beisein von Vertretern des südkoreanischen Wirtschaftsministeriums und der sächsischen Wirtschaftsförderung statt.

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  • Im BMBF-Projekt »Power-to-MEDME-FuE« untersucht ein Forschungskonsortium unter Beteiligung des Fraunhofer IKTS die Herstellungspotenziale von Wasserstoff und flüssigen Kraftstoffen aus Solarenergie in Chile. Neben den technischen Fragen werden wirtschaftliche, logistische und sozio-ökonomische Aspekte der Skalierung beleuchtet. Das Projektteam begleitet zudem den Aufbau einer Pilot-Produktionsstätte für Methanol und Dimethylether (DME) in Chile. Das Fraunhofer IKTS bringt hierbei sein Know-how bei der Bewertung verschiedener Elektrolysetechnologien ein.

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  • © BLEND3 Frank Grätz

    Heute trafen sich der Managing Director von Linde Engineering Dresden, der CEO von Sunfire sowie der Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme IKTS, um die Initiative »HyDresden« der Öffentlichkeit vorzustellen. Die Initiative will die Stadt als Innovator und Pionier für grüne Wasserstofftechnologien international positionieren und gemeinsam für den Standort werben. Ein Ziel von HyDresden ist es, Fachkräfte in diesem Segment zu gewinnen. Mit der Gründung bündeln die Initiatoren jetzt ihre Kräfte.

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  • Grüne Wasserstoffproduktion in Südafrika

    News / 13. Dezember 2023

    © Juan Roballo/Shutterstock

    Südafrika könnte als sicherer Produzent für grünen Wasserstoff in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen. Herausforderungen gibt es aktuell jedoch bei der Speicherung und Verteilung des Rohstoffs. Hier knüpft das kürzlich gestartete Fraunhofer-Verbundprojekt »HySecunda« an, in dem optimierte Lösungen zur Herstellung, Speicherung und Zertifizierung von grünem Wasserstoff gefunden werden sollen. Das Fraunhofer IKTS bringt seine Kompetenzen bei der Entwicklung von Messverfahren und Sensorkonzepten ein.

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  • Zuverlässige Bauteile für Quantencomputer

    News / 11. Dezember 2023

    © Fraunhofer IKTS

    Im jüngst gestarteten Projekt VorZuQ will das Fraunhofer IKTS seine thermo-mechanischen Analytik-Verfahren in den Kryo-Temperaturbereich erweitern und so erste Anwendungen für Quantencomputing-nahe Materialien und Strukturen schaffen.

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  • In einer Feierstunde wurden am 9. November 2023 die 47 besten Absolvent*innen einer beruflichen Ausbildung von der IHK Dresden ausgezeichnet. Darunter Anabell Zeller, die ihre Ausbildung zur Physiklaborantin am Fraunhofer IKTS in Dresden-Klotzsche absolvierte. Mit ihrem hervorragenden Abschluss wurde sie nicht nur Kammerbeste in Dresden, sondern auch die beste Absolventin ihres Fachs im Freistaat Sachsen.

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  • Cleantech für die Schwerindustrie / 2023

    Umstellung eines Hüttenwerks auf klimaneutrale Stahlproduktion

    Pressemitteilung / 01. Dezember 2023

    © Salzgitter AG

    Die Produktion von Stahl verursacht einen erheblichen Kohlendioxid-Ausstoß. Um die CO2-intensive Stahlproduktion zu dekarbonisieren, arbeiten Fraunhofer-Forschende, die TS ELINO GmbH und die Salzgitter AG an der Umstellung eines bestehenden Hüttenwerks auf eine klimaneutrale Produktionsweise. Dabei soll Stahl durch die Direktreduktion von Eisenerz mit Wasserstoff hergestellt werden – klimaschädlicher Koks als Reduktionsmittel wird vollständig ersetzt. Der benötigte Wasserstoff wird über Elektrolyseverfahren mit Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt. Insgesamt könnten die Kohlendioxid-Emissionen dadurch um bis zu 97 Prozent sinken. Eine Dekarbonisierung der Stahlbranche kann damit einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

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  • © Fraunhofer IKTS

    Damit sich neue Werkstoffe und Sensoren für Unterwasser-Anwendungen rascher und flexibler testen lassen, hat die Fraunhofer-Forschungsgruppe »Smart Ocean Technologies« (SOT) eine mobile Plattform für den Einsatz in Seen, Flüssen und Meeren entwickelt. Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme steht »Minilab« nun interessierten Partnern aus Wirtschaft und Forschung für vielfältigste Testszenarien zur Verfügung.

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  • Piezokeramik verkürzt Wurzelbehandlungen

    Pressemitteilung / 02. November 2023

    Bei der Wurzelbehandlung müssen Zahnärztinnen oder Zahnärzte mit einer Feile tief in die Wurzelkanäle eindringen, um entzündetes Gewebe zu entfernen. Die rotierende Feile verklebt häufig und muss periodisch gereinigt werden. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme IKTS haben einen piezokeramischen Stapelaktor entwickelt, der die Rotationsbewegung mit einer Schwingungsbewegung überlagert. Die Feile verklebt nicht so oft, für Patientinnen und Patienten ist die Behandlung schneller zu Ende. Die Technologie lässt sich auch für weitere medizinische Anwendungen nutzen, beispielsweise in der Diagnostik oder bei der Krebsbehandlung. Das Fraunhofer IKTS zeigt einen Demonstrator auf der Medizintechnikmesse Compamed in Düsseldorf am Fraunhofer-Gemeinschaftsstand (Halle 8a, Stand G10).

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  • Bei der Energiewende und dadurch insbesondere der elektrischen Verkehrswende spielen langlebige Batterien eine integrale Rolle. Die deutsche Niederlassung des Batterieproduzenten Contemporary Amperex Technology GmbH (CATL) und das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS entwickeln am Erfurter Kreuz gemeinsam Modelle zur Berechnung der Lebenszeit von Batterien, die als Basis für eine optimierte Batterieproduktion dienen. Die 2020 mit dem Projekt »BattLife« gestartete Kooperation wird nun im Projekt »BattForce« fortgesetzt und erweitert.

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  • © Shutterstock, Oleksiy Mark

    Die Herstellung von Rohstahl über die Hochofenroute macht mit ca. 28 % einen großen Teil der industriellen CO2-Emissionen in Deutschland aus. Daher wird bei den Stahlerzeugern intensiv an der Umstellung der Produktion auf das Verfahren der Direktreduktion gearbeitet. Als einer der Vorreiter auf dem Thema arbeitet die Salzgitter AG im Konsortium mit den Fraunhofer-Instituten IKTS, ISI und UMSICHT bereits seit sechs Jahren daran, wie eine CO2-arme Produktion von Rohstahl unter Nutzung von grünem Wasserstoff realisiert werden kann. In den zwei aufeinander folgenden BMBF-Forschungsprojekten »MACOR« und »BeWiSe« konnte so bereits nachgewiesen werden, dass sich mit diesem Ansatz die CO2-Emissionen um mindestens 95 % reduzieren lassen. Ergänzt um weitere Maßnahmen ist damit eine CO2-freie Stahlproduktion möglich. Auch die technischen Rahmenbedingungen für eine Umstellung und Fragen zur Akzeptanz wurden untersucht. Im Rahmen des SALCOS-Vorhabens plant die Salzgitter AG die konventionelle Stahlproduktion über Hochöfen bis zum Jahr 2033 komplett auf das Direktreduktionsverfahren mit Wasserstoff umzustellen. Mit den Bauarbeiten zur schrittweisen Transformation ist bereits begonnen worden und ein Drittel der Stahlproduktionskapazität wird bereits 2026 auf das CO2-arme Verfahren umgestellt sein.

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  • © VARTA AG

    Das Kleinkraftwerk am Balkon boomt. Doch wohin mit dem erzeugten Strom, wenn im Haushalt gerade nichts verbraucht wird? Hier kommen wiederaufladbare stationäre Energiespeicher ins Spiel. Dual-Ionen-Batterien (DIB) kommen ohne schädliche Metalle aus und bestehen aus Materialien, die in Deutschland verfügbar sind. Diese neuartige Technologie verspricht geringere Kosten, Sicherheit, Unabhängigkeit sowie Nachhaltigkeit.

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